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SToP – Stadt ohne Partnergewalt

BEITRAG VOM 31.03.2026

Am vergangenen Freitag setzte die WIFF Frauen- und Familienberatung Völkermarkt gemeinsam mit dem VST Völkermarkt und der Stadtgemeinde Völkermarkt ein starkes Zeichen für ein gewaltfreies und respektvolles Miteinander.

Gewaltpräventionsaktion im Rahmen des Projekts „SToP – Stadt ohne Partnergewalt“ in Völkermarkt

Völkermarkt, 27.03.2026– Am vergangenen Freitag setzte die WIFF Frauen- und Familienberatung Völkermarkt gemeinsam mit dem VST Völkermarkt und der Stadtgemeinde Völkermarkt ein starkes Zeichen für ein gewaltfreies und respektvolles Miteinander. Im Rahmen des Projekts „SToP – Stadt ohne Partnergewalt“ wurde rund um das Fußballspiel zwischen dem VST Völkermarkt und dem FC Lendorf eine eindrucksvolle Gewaltpräventionsaktion umgesetzt.

Dabei stand nicht nur der sportliche Wettkampf im Mittelpunkt, sondern vor allem eine klare Botschaft: Respekt, Zusammenhalt, Verantwortung und Zivilcourage sind grundlegende Werte für ein funktionierendes gesellschaftliches Miteinander. Ein sichtbares Highlight der Aktion war der Einlauf der Spieler in eigens gestalteten T-Shirts mit der Aufschrift „MITEINANDER.RESPEKTVOLL.GEWALTFREI.“ – ein starkes Symbol, das weit über das Spielfeld hinauswirkt.

Auch politisch fand die Aktion große Unterstützung: Unter den anwesenden Ehrengästen befanden sich der Vizebürgermeister der Stadtgemeinde Völkermarkt, Peter Wedenig, die Bürgermeisterin der Gemeinde Lendorf, Marika Lagger-Pöllinger, sowie die Völkermarkter Gemeinderätin Carmen Furian. Ihre Unterstützung und Teilnahme unterstreichen die gesellschaftliche und politische Relevanz des Themas Gewaltprävention und den gemeinsamen Willen, aktiv dagegen vorzugehen.

„Gerade Fußball erreicht viele Menschen – insbesondere auch junge Menschen – und bietet damit eine wertvolle Plattform, um gesellschaftlich relevante Themen sichtbar zu machen“, betont die Leiterin der WIFF Frauen- und Familienberatung Christiane Planteu-Siencnik. Ziel der Aktion war es, Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Gewalt oft im Kleinen beginnt – etwa durch Worte, Ausgrenzung oder Wegsehen – und dass jede und jeder Einzelne dazu beitragen kann, dem entgegenzuwirken.

Unter dem Motto „Hinschauen statt Wegschauen – Jede(r) kann was sagen, was tun!“ wurden Besucherinnen und Besucher dazu eingeladen, aktiv Haltung zu zeigen. Ergänzend zum Spiel bot ein Informationsstand die Möglichkeit, sich über Unterstützungsangebote und Hilfsstrukturen zu informieren.

Ein weiteres sichtbares Zeichen setzte ein Banner am Sportplatz, mit der Aufschrift  „Gewalt ist ein klares Foul – Miteinander.Respektvoll,Gewaltfrei.“, das die Botschaft eines friedvollen und wertschätzenden Zusammenlebens nachhaltig unterstreicht.

Die Veranstalter zeigten sich äußerst zufrieden mit der gelungenen Kooperation und bedankten sich herzlich beim VST Völkermarkt, den Spielern und dem Vereinsvorstand sowie bei der Stadtgemeinde Völkermarkt für die engagierte Unterstützung. Ein besonderer Dank gilt zudem der Firma „JAN Trading and Service GmbH“ für das Sponsoring der Aktions-T-Shirts.

Abschließend appellieren die Initiatorinnen und Initiatoren an die Bevölkerung, Teil dieser wichtigen Bewegung zu werden: „Lasst uns gemeinsam Verantwortung übernehmen und daran arbeiten, dass Respekt, Wertschätzung und ein gewaltfreies Miteinander selbstverständlich sind – am Sportplatz und im Alltag.“

Die Aktion zeigte eindrucksvoll, wie Sport als verbindendes Element genutzt werden kann, um gesellschaftliche Themen sichtbar zu machen und positive Impulse für ein respektvolles Zusammenleben zu setzen.