Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Bauen & Planen

 

 

 

 

 

Bürgermeister
Markus Lakounigg, MBA

 

Bauen in Völkermarkt

Der rechtskräftige Flächenwidmungsplan der Stadtgemeinde Völkermarkt liegt in der Abteilung Bauwesen und Raumordnung zur allgemeinen Einsicht während der Amtsstunden auf.

Der Flächenwidmungsplan gliedert das Gemeindegebiet in Bauland, Grünland und in Verkehrsflächen. Dieser Plan darf nur im Einklang mit den Zielen und Grundsätzen des Kärntner Raumordnungsgesetzes und den überörtlichen Entwicklungsprogrammen erlassen werden und darf auch sonstigen raumbedeutsamen Maßnahmen und Planungen des Landes nicht widersprechen.

Jedermann ist berechtigt, Anregungen zur Änderung des Flächenwidmungsplanes bei der Stadtgemeinde Völkermarkt einzubringen.

Für Beratungen und Antragstellungen steht Ihnen Herr Josef Buchleitner (Tel.Nr. 04232/2571-35) gerne zur Verfügung.                                               

Für das Bauland in der Stadtgemeinde Völkermarkt wurde ein allgemeiner (textlicher) Bebauungsplan erlassen. Da es aber im Gemeindegebiet von Völkermarkt eine ganze Reihe von speziellen Bebauungsbedingungen (Teilbebauungspläne) gibt, ist vor dem Planungsprozess die rechtliche Grundlage mit der Baubehörde abzuklären.


Stadtkern

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Bauberatungen werden von Herrn Ing. Mag. Michael Newart durchgeführt. Wir empfehlen eine Voranmeldung unter der Tel.Nr. 04232/2571-14 oder 0664/80257114.

Bringen Sie eventuell vorhandene Entwurfsskizzen, Bestandspläne und sonstige Planungsgrundlagen zur Beratung mit oder übermitteln Sie diese vorab per Email.


Bauvorhaben werden grundsätzlich in mitteilungspflichtige und bewilligungspflichtige Bauvorhaben unterschieden.

Ob Ihr Bauvorhanden mitteilungs- oder bewilligungspflichtig ist, erfahren Sie auf Nachfrage bei den Mitarbeitern der Baupolizei oder im Gesetzestext der Kärntner Bauordnung.

Bitte beachten Sie, dass auch bewilligungsfreie Bauvorhaben im Vorhinein schriftlich an die Baupolizei zu melden sind.


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Bei einem bewilligungspflichtigen Bauvorhaben muss ein Bauansuchen unter Anschluss der Projektunterlagen am Stadtgemeindeamt eingereicht werden (siehe Gesetzestext der Kärntner Bauansuchenverordnung). Sollte im Vorprüfungsverfahren festgestellt werden, dass das Bauvorhaben nicht vollständig eingebracht wurde, erfolgt ein Verbesserungsauftrag.

Sollte das Bauverfahren ein vereinfachtes Verfahren gemäß §24 K-BO 1996 darstellen, kann eine örtliche Bauverhandlung entfallen. Grundsätzlich erfolgt aber ein Ortsaugenschein zur Beurteilung des Bauverfahrens. Bei allen anderen bewilligungspflichtigen Vorhaben wird eine örtliche Verhandlung ausgeschrieben.


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Mit der Ausführung des bewilligten Vorhabens darf erst mit dem Eintritt der Rechtskraft der Baubewilligung begonnen werden.

Der Baubeginn ist binnen einer Woche der Stadtgemeinde schriftlich zu melden (Baubeginnsmeldung). Das entsprechende Formular wird Ihnen mit dem Baubescheid ausgehändigt.

Auf der Baubeginnsmeldung ist der Bauleiter bekanntzugeben. Dieser muss gleichzeitig befugter Unternehmer oder Sachverständiger sein.


Die Baubewilligung erlischt, wenn nicht binnen 2 Jahren nach ihrer Rechtskraft mit der Ausführung des Vorhabens begonnen worden ist.

Die Wirksamkeit der Baubewilligung ist auf schriftlichen Antrag jeweils – jedoch höchstens 3-mal – um 2 Jahre zu verlängern, wenn in der Zwischenzeit kein Versagungsgrund eingetreten ist.


Die Vollendung von bewilligungspflichtigen Vorhaben ist der Stadtgemeinde binnen einer Woche schriftlich zu melden. Zur Meldung ist derjenige verpflichtet, in dessen Auftrag das Vorhaben ausgeführt wurde.

Gleichzeitig mit der Meldung der Vollendung des Vorhabens sind vom Bauwerber (Eigentümer, Rechtsnachfolger) Bestätigungen aller mit der Ausführung des Vorhabens betrauter Unternehmer vorzulegen, aus denen jeweils hervorgeht, dass die Ausführung des Vorhabens entsprechend

  1. der Baubewilligung einschließlich der ihr zugrunde liegenden Pläne, Berechnungen und Beschreibungen,
  2. den Bestimmungen des §29 Abs. 1 K-BO 1996 und §27 Abs. 1 K-BO 1996 sowie
  3. den Bestimmungen der Kärntner Bauvorschriften

erfolgte.

Besteht das Unternehmen, welches die Bauleitung übernommen hat nicht mehr, hat der Bauwerber die Bestätigung von einem Sachverständigen einzuholen und vorzulegen.


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Bewilligung von Werbung, Werbematerial und Werbeanlagen

Die Errichtung, Aufstellung, Anbringung oder Änderung von Werbeanlagen, Anlagen zur Anbringung von Werbematerial sowie die sonstige Anbringung von Werbung bedürfen gemäß § 6 des Kärntner Ortsbildpflegegesetzes einer Bewilligung.


Von der Bewilligung ausgenommen sind Fahnen mit Werbeaufschriften, Werbungen auf Transparenten und auf Dachflächen sowie Werbungen auf Anlagen, die ausschließlich für die Anbringung von Werbungen bestimmt und bewilligt wurden.


Die Erteilung der Bewilligung ist formlos schriftlich zu beantragen. Diesem Antrag anzuschließen sind:

  1. Die zur Beurteilung des Vorhabens erforderlichen Darstellungen und Beschreibungen
  2. Ein Beleg über das Grundstückseigentum
  3. Die Zustimmung des Grundstückseigentümers, wenn der Antragsteller nicht selbst Eigentümer ist

Genehmigung von Veranstaltungsstätten und -einrichtungen

Freie Veranstaltungen sind der Stadtgemeinde nicht mehr zu melden, müssen jedoch ebenso auf einer geeigneten Veranstaltungsstätte stattfinden. Keiner Veranstaltungsstättengenehmigung bedürfen u.a. baubehördlich bewilligte Veranstaltungsstätten und Veranstaltungseinrichtungen, wenn der bewilligte Verwendungszweck die Durchführung der geplanten Veranstaltung umfasst.


Für bewilligungspflichtige Veranstaltungen ist die Frist zur Einbringung je nach Art der Veranstaltung zwischen 14 Tagen und zwei Monaten vorgesehen, wobei diese nur auf einer genehmigten Veranstaltungsstätte stattfinden können. Die Erteilung einer Veranstaltungsstättengenehmigung ist 6 Wochen vorher bei der Stadtgemeinde anzusuchen. Detaillierte Informationen zu den Voraussetzungen für eine Veranstaltungsstättengenehmigung können dem Kärntner Veranstaltungsgesetz 2010 entnommen werden. Das Vorliegen der Voraussetzungen hat der Antragsteller durch einen Sicherheitsbericht zu bescheinigen. Der Sicherheitsbericht wird im Anschluss von der Stadtgemeinde geprüft und ggf. wird ein Bescheid zur Veranstaltungsstättenbewilligung erteilt.

Der Zeitraum für die wiederkehrende Überprüfung von Veranstaltungsstätten und -einrichtungen beträgt 10 Jahre und muss von einer Prüfstelle bescheinigt werden. Für Veranstaltungsstätten, die geeignet sind, Gefahren für das Leben und die Gesundheit von Menschen zu verursachen, beträgt die Überprüfungszeit 5 Jahre.